Adwords Qualitätsfaktor Erhöhen

Kann Man Den Google Adwords Qualitätsfaktor Erhöhen?

 

Wenn Sie schon mal mit Google Adwords gearbeitet haben, dann haben Sie wohl auch mit einem niedrigen Qualitätsfaktor bei bestimmten Keywords zu tun gehabt. Die Frage ist, ob man diesen auch steigern kann? Ein niedriger Qualitätsfaktor bedeutet nämlich, dass

  • Die Anzeige erst geschaltet wird oder
  • Die CPC für Keywords höher wird

Dies ist natürlich nicht hinnehmbar, denn wenn Ihre Keywords eng mit dem, was Sie auf Ihrer Website präsentieren oder anbieten zu tun haben, dann wollen Sie mit Ihrer Anzeige auch für diese erscheinen. Wenn jedoch die Keywords eine Affinität mit dem Inhalt Ihrer Website besitzen, warum erkennt dies dann Google nicht?

Dies ist eine berechtigte Frage, man darf jedoch nicht vergessen, dass die Berechnung des Qualitätsfaktors kompliziert ist und die tatsächlichen Kalkulationseinzelheiten nur Google kennt.

Was nicht heißen soll, dass man den Qualitätsfaktor nicht erhöhen kann.

Mit diesen Tipps kann man einen hohen Qualitätsfaktor erreichen

– Anzeigengruppen Organisieren

Sie sollten nicht den Fehler machen, alle Keywords, die Sie gefunden haben, in eine einzige Anzeigengruppe einzufügen. Google bestraft solch ein unorganisiertes Verhalten mit einen geringen Qualitätsfaktor. Sie können dies so regeln, dass Sie Kategorien von Keywords bilden.

Wenn Sie z.B. Autoreifen verkaufen, dann könnte man Anzeigengruppen nach Marken trennen. Dies würde bedeuten, dass in jedem dieser Gruppen nur solche Keywords vorkommen dürfen, die auch den Markennamen besitzen.

Beispiel:

Sie haben drei Gruppen mit der Bezeichnung:

„Pirelli Reifen“

„Goodyear Reifen“

„Michelin Reifen“

Bei der Gruppe „Goodyear Reifen“ dürfen nur Suchbegriffe enthalten sein, die auch die Bezeichnung „Goodyear Reifen“ beinhalten.

– Passende Anzeigen Je Gruppe Schreiben

Nach der Organisation der Anzeigengruppen sollten Sie auch Anzeigen schreiben, die auch den Gruppennamen besitzen. Eine Anzeige, die für die Gruppe „Michelin Reifen“ geschaltet werden soll, muss auch die Begriffe „Michelin Reifen“ im Text oder in der Überschrift haben.

– Übereinstimmungstypen bei Keywords

In der Regel gibt es bei dem Übereinstimmungstyp „Weitgehend“ die meisten Probleme beim Qualitätsfaktor. Wenn man jedoch auch die anderen beiden Typen hinzufügt, dann steigt der Q-Faktor meistens auch, denn dann ist die Zielgenauigkeit des Keywords zur Website besser. Generell gibt steigt der Q-faktor am meisten beim Typ „Exakt“

Adwords ROI – Alles Andere Ist Unwichtig?

Adwords ROI – Alles Andere Ist Unwichtig?

 

Der Adwords ROI Ist NICHT Maßgebend

 

Der Adwords ROI ist nicht anders definiert als der herkömmliche Return-on-Investment (ROI). Es geht darum zu schauen, wie hoch der Rückfluss einer Investition ist. Bei einer Adwords Kampagne ist dies nicht kompliziert herauszufinden. Als Gesamtbetrachtung muss einfach geschaut werden, ob nach der Adwords Kampagne mehr verdient wurde als vorher. Stellt man fest, dass man mehr verdient hat, heißt das noch nicht, dass der ROI positiv ist. Denn für den Einsatz des Werbemittels Adwords musste ein bestimmtes Werbebudget aufgewendet werden. Wenn mehr als dieser Betrag zusätzlich verdient wurde, dann ist der ROI positiv.

Nochmal zur Veranschaulichung:

 

ROI = Return / Investment

 

Wenn man diese Zahl noch mit 100 multipliziert erhält man den ROI in Prozent.

 

Dazu ein einfaches Beispiel:

Adwords ROI berechnen

 

Sie investieren 1000€ in eine Adwords Kampagne. Sie verdienen dadurch zusätzlich 1300€. Ihr Rückfluss wäre demzufolge zwar 1300€, da Sie das auch mitverdient haben, aber bei der Kalkulation des ROI müssen Sie die Anfangsinvestition abziehen. Also:

 

(1300€-1000€) : 1000€

 

Als Ergebnis bekommen wir 0,3 oder eben 30%. Der ROI für dieses Beispiel wäre somit 30%, also positiv und daher zu empfehlen, insbesondere auch deswegen, weil diese Rendite höher ist als risikolose Investitionsmöglichkeiten, die durchschnittlich 4-5% betragen.

 

Achtung, Der ROI Wird Falsch Interpretiert

Auch wenn der ROI bei Adwords-Vorteilhaftigkeitsentscheidungen relevant ist, wird diese Kennzahl oft fehlinterpretiert. Es wird argumentiert, dass, wenn diese Zahl besonders hoch, man auch mehr verdient. Das stimmt so nicht.

Man muss beachten, dass der ROI bloß eine Rendite wiedergibt. Sie zeigt jedoch nicht wie viel man tatsächlich verdient hat.

Es gibt Internetmarketer oder sogar Adwords-Agenturen, die behaupten, dass man die Entscheidung wählen muss, die den höchsten ROI besitzt.

In diesem fiktiven Beispiel sieht man es sehr deutlich. Diese Rechnung ist nicht realitätsfern. Solche Fälle bekommt man oft zu sehen. Wer nur nach der ROI-Kennzahl aus ist, dann müsste man sich für die erste Alternative entscheiden, denn hier ist der ROI mit 150% am höchsten. Wie zu erkennen ist, verdient man aber mit der 3. Alternative viel mehr Geld. Während man hier 5000€ verdient, bleibt bei der ersten Option nur 1500€ übrig. Der viel geringere ROI von 33% hat also nur noch geringen Aussagewert. Mit dem ROI kann man eigentlich nur sehen, ob eine Vorgehensweise vorteilhaft ist oder nicht, man kann diese jedoch nicht heranziehen, um Alternativen miteinander zu vergleichen.

Bei Adwords ist dies nicht anders. Bekanntlich hat man in einer Gruppe mehrere Keywords, die alle unterschiedlich performen. Hier gibt es sogar mehr Kennzahlen, die einem ins Auge stechen. CTR, CPC, und CR (Conversion Rate) und jetzt auch noch der ROI. Wie kann man hier den Überblick behalten?

Am besten wieder mit einem Beispiel:

Adwords ROI Beispiel 2

Viele Adwords-Experten schauen ja oft auf die CR und auch die Klickkosten (CPC). Wenn wir jetzt auch noch den ROI dazunehmen, dann fällt Folgendes auf:

  • Bei Keyword C sind ROI und CR am höchsten, die CPC ist sehr gering, also das beste Keyword? Nein, das schlechteste, denn der Gewinn ist hier verglichen mit den anderen Keywords am geringsten!
  • Keyword B hat sehr hohe Klickkosten, einen sehr geringen ROI und die CR ist hier auch noch am geringsten. Ergo: Schlechtes Keyword? Absolut nicht, genau das Gegenteil ist der Fall. Hier kann mit 240€ am meisten verdienen.

Die CTR ist hier sogar nichtsaussagend. Lediglich für CTR-Optimierungen könnte man hier genauer hinschauen. Wer in diesem Beispiel nur bis zur Spalte „Kosten“ hinschaut, würde eine große Fehlentscheidung fällen. Denn bis zu den Kosten sieht Keyword B sehr schlecht aus. Zu hohe Klickkosten und auch Gesamtkosten. Ganz wichtig ist hier das Vorhandensein der CR-Kennzahl. Denn, wenn man diese nicht hätte, würde der Werbetreibende dieses Keyword wegen zu hoher Kostenverursachung aus der Gruppe streichen! Erst die CR-Kennzahl zeigt jedoch, dass hier Verkäufe entstehen und somit Geld verdient wird.

Welche Keywords Nicht Nehmen?

In diesem Beispiel sollte nur verdeutlicht werden, dass bestimmte Keywords wegen Fehlinterpretationen vernachlässigt werden können, wenn nicht das Gesamtbild einer Adwords-Kampagne betrachtet wird. Eines muss jedoch festgehalten werden: Hier müsste der Marketer alle Keywords weiterhin laufen lassen, denn mit allen verdient man Geld.

Hätte man jedoch nur ein geringes Budget vorliegen, dann müsste man schauen, wie man hier optimieren kann. Nach einer Gesamtbetrachtung scheint Keyword B sehr gut geeignet zu sein, hier könnte man z.B. schauen, wie viel man verdienen würde, wenn das gesamte Budget für Keyword A und C auf B verlagert wird. Täte man dies, würde man weniger verdienen!

Denn die 290€ der Kosten für Keyword A und C würden bedeuten, dass 414 Klicks mehr für Keyword B zur Verfügung stehen, was bezogen auf die CR ca. 10 Verkäufe mehr ausmachen würden. Dies würde zu einem Verdienst von 300€ führen, man würde aber 376€ wegen dem Verzicht auf Keyword A und C weniger haben. Bedeutet also, dass man dadurch 76€ weniger verdient hätte.

Grundsätzlich gilt folgende Regel:

Wenn man die Möglichkeit hat, die Klickanzahl für ein Keyword durch zusätzliche Investitionen zu erhöhen, muss man sich auf das Keyword mit dem höchsten ROI konzentrieren.

In diesem Fall also: Keyword C!

Denn könnte man die Gesamtausgaben von Keyword A (200€) und Keyword B (2100€) auf Keyword C verlagern, hätte man folgendes Ergebnis:

Adwords ROI Keyword Optimierung

Man würde deutlich mehr verdienen! Statt vorher 616€ könnte man also 4541€ bekommen. Das Problem bei dieser Betrachtung ist, dass es in aller Regel nicht möglich sein wird, die Klickanzahl zu erhöhen ohne das dabei die CPC gleich bleibt. Aber selbst wenn die CPC auf 0,5€ steigen würde, hätte man trotzdem deutlich mehr in den Kasse als vorher.

Adwords Anzeigen Optimieren – Gute CTR, Geringe CPC

Warum Adwords Anzeigen Mit Hoher CTR Wichtig Sind

Eine hohe CTR (Click-Through-Rate), also Klickrate, erreicht man nur, wenn die Adwords Anzeige so beschaffen ist, dass es das Interesse der Suchenden erweckt.

Das Hauptziel einer Adwords Kampagne ist ja letztendlich, dass potentielle Kunden auf Ihren Werbetext klicken und auf Ihre Website gelangen. Denn erst auf Ihrer Website können Sie die Besucher in Kunden umwandeln.

Was interessant ist: Eine hohe Klickrate ist auch für geringere CPCs, also geringere Klickkosten verantwortlich. Das bedeutet, dass zwar zu Beginn der Adwords Kampagne Sie höhere Preise für Keywords bezahlen müssen, aber falls Ihre CTR längere Zeit über dem Durchschnitt liegt, was branchenweit bei ca. 2-3% liegt, dann wird Google die Klickkosten für das jeweilige Keyword senken. Allein deswegen lohnt es sich schon eine hohe Klickrate zu erhalten.

Wie bekommt man eine hohe CTR?

Bidpreise Für Keywords Erhöhen

Dies ist auf unterschiedliche Weise möglich. Die einfachste, aber auch uneleganteste und teuerste Variante ist es, die Bidpreise für die Keywords zu erhöhen. Wenn Sie das tun, dann steigt ja Ihre Anzeigenposition bei den Google-Ergebnissen. Sie würden also anfängliche höhere Klickkosten in Kauf nehmen, um auf längere Sicht, wegen der gestiegenen Klickrate, dann wieder weniger pro Klick zu zahlen. Dies kann ein interessanter Ansatz sein, wenn man annimmt, dass auch die Konvertierungen hoch genug sind, um die höheren Kosten der Positionsverbesserung zumindest zu kompensieren.

Anzeigen Optimierung

Ein schönere Strategie ist es jedoch, die Leute deswegen zum Klicken zu bewegen, weil Ihr Anzeigentext so interessant geschrieben ist, dass ein Nichtklicken fast nicht mehr möglich ist. Diese Anzeigenoptimierung ist durchaus machbar. Sie müssen schon in der Überschrift so viel Interesse wecken, dass das Weiterlesen und dann das Weiterklicken unerlässlich wird. Wichtig ist dabei, dass der Hauptteil der Interessensweckung sich erst auf Ihrer Website enthüllen lässt. Generell lassen sich Leute von Zahlen gerne anziehen. Versuchen Sie, falls möglich, Zahlen für sich sprechen zu lassen. Dies hinterlässt fast immer einen bleibenden Eindruck.

Dazu eine schönes Beispiel:
schlechte adwords anzeige geringe ctr                            adwords anzeige optimiert

Anzeige 1                                                                                             Anzeige 2

Hier sehen zwei Anzeigen, die beide dasselbe Produkt verkaufen wollen. Auf welche der beiden würden Sie eher klicken?

Die Mehrheit würde die Adwords Anzeige 2 interessanter finden, weil dort genau steht, was man erreichen kann. Dort sind konkrete Zahlen angegeben, man kann also mit diesem Produkt 5kg abnehmen, das innerhalb von einer Woche, auch ich kann es erreichen, und das ohne Risiko. Wer abnehmen will, wird also mit hoher Sicherheit mehr erfahren wollen. Das geht nur, wenn man die Website besucht.

Anzeigentitel Optimierung Teil 2

Wussten Sie, dass in der Überschrift der Anzeige auch Ihr Keyword stehen kann, aber so, dass immer das Keyword, was der Suchende eingibt auch in ihrem Anzeigentitel steht?

Das ist möglich. Dazu müssen Sie Folgendes tun:

Normalerweise schreiben Sie den Titel so:

„Abnehmen leicht gemacht“

Nun müssen Sie so vorgehen:

„{KeyWord:Sie Wollen Abnehmen?}?“

Wenn Sie das so schreiben (bei Adwords ohne Anführungszeichen), dann passiert Folgendes:

Tippt ein Nutzer bei Google: „Schnell Abnehmen“ und dieses Keyword ist auch in Ihrer Adwords-Kampagne enthalten, dann würde in Ihrem Anzeigentitel diesem User dies gezeigt:

„Schnell Abnehmen?“

Falls der Suchende ein Keyword eingibt, dass zu lang ist, um es im Titel zu zeigen, dann würde der Alternativtext „Sie Wollen Abnehmen?“ erscheinen.

Was das zur Folge hat?

Dieses Suchwort, was auch der User eintippt erscheint im Anzeigentitel dick-gedruckt. Dies führt dazu, dass die Aufmerksamkeit des Suchenden auf diese Anzeige gerichtet wird und wenn auch noch das genaue Suchwort im Titel vorkommt, ist die Klickwahrscheinlichkeit auch deutlich höher.

Diese kann übrigens auch im Anzeigentext unterhalb der Überschrift genutzt werden. Man muss nur darauf achten, dass für jedes Keyword der Text auch (grammatikalisch) Sinn macht.

 

Auf Die Keywords Kommt Es An

Haben Sie Die Passenden Keywords Gewählt?

 

Es gibt viele, die behaupten, dass sich Google Adwords nicht lohnt. Wenn gefragt wird, warum sie so denken, dann kommt die Antwort, dass sie es bereits ausprobiert und damit mehr Geld verloren als verdient hätten.

Gut, zumindest kann man sagen, dass diese Leute Fakten vorlegen können, ihre Aussagen sind also nicht bloße Behauptungen. Die Frage ist aber, warum sie mit Adwords Geld verloren haben. Die Antworten darauf können sehr vielschichtig sein. Man müsste die gesamte Kampagne analysieren und mögliche Fehlerquellen auffinden. In der Regel wird bei solchen Fällen gleich an mehreren Stellen Vieles falsch gemacht. Ein Punkt ist jedoch das entscheidendste Merkmal für Erfolg oder Misserfolg:

Die Richtigen Keywords Bestimmen Den Erfolg

Viele Adwords-Werbetreibende machen gleich zu Beginn entscheidende Fehler bei der Keyword-Auswahl. Es wird oft der Fehler gemacht, dass eine sehr große Bandbreite an Keywords herangezogen wird. Auch nischenübergreifend werden Suchbegriffe ausgewählt. Dies ist schon mal der erste Fehler, und der kann schon eine Kampagne in die roten Zahlen bringen.

Als Beispiel nehmen wir mal einen Autoreifenhändler, der viele Reifenmarken für viele unterschiedliche Autohersteller anbietet. Eine wesentliche Fehlerquelle wäre z.B. hier auch die Automarken als Keywords heranzuziehen und für diese Keywords in den Suchbegriffen zu erscheinen.

Wenn dieser Händler nun für Begriffe wie „Mercedes E Klasse“ oder „BMW M3“ bei Adwords bietet, was glauben Sie wie hoch wird die Wahrscheinlichkeit sein, dass jemand nach Besuchen der Händler-Website dort auch Reifen kaufen wird? Es wird wohl so ausgehen, dass wohl keiner dieser Suchenden dort Reifen für einen BMW M3 oder eine E-Klasse kaufen wird. Der Grund ist einfach: Diese Leute suchen keine Reifen! Diese User versuchen Informationen über diese beiden Automodelle zu erhalten. Mehr nicht!

Der Autoreifenhändler muss also nur Folgendes machen: Auf alle Keywords bieten, die irgendwie auch den Begriff „Reifen“ beinhalten. Dabei sollte er auch darauf achten, dass er die Keywords nicht dazunimmt, deren Reifen er nicht verkauft. Wenn also jemand bessere Reifen für sein Bugatti sucht, dann wird er bei diesem Händler wohl nicht fündig werden.

Dieser Werbetreibende könnten z.B. auf Begriffe wie „Automodell Reifen“ bieten also wie „E Klasse Reifen“. Wenn es noch spezifischer ist, dann wird die Kaufwahrscheinlichkeit auch höher sein, also etwas wie „E Klasse Goodyear Sportreifen“. Je spezifischer ein Keyword ist, desto höher wird die Kaufwahrscheinlichkeit sein, weil diese Leute bereits eine Vorrecherche durchgeführt und nun fast genau wissen, was sie wollen.

Fehlerquelle: Übereinstimmungstypen Bei Keyword-Optionen

Wenn Sie im Keyword Tool von Google Adwords sind, dann sehen Sie auf der linken Spalte unter dem Begriff „Übereinstimmungstypen“ drei Optionen, die man anklicken kann:

„Weitgehend“, „Exakt“ und „Wortgruppe“

Die meisten Adwords-Nutzer wissen gar nicht, was diese Begriffe bedeuten, jedoch können diese über Geld verdienen oder Geld verlieren entscheiden.

  • Weitgehend:

    Bedeutet, dass bei der Bestimmung eines Keywords, z.B. „Reifen Händler“ auch andere Keywords in Frage kommen, die an irgend einer Stelle diesen Begriff „Reifen Händler“ besitzen. Weitere Keywords für diesen obigen Fall wären z.B. „gute Reifen bei günstigem Händler“ oder „Wo erkenne ich ob mein Händler gute Reifen verkauft“.

    Wie man hier gut sehen kann, können das sehr lange Keywords sein – diese werden Long Tail Keywords genannt – wo diese beiden Begriffe „Reifen“ und „Händler“ gar nicht in der exakten Reihenfolge erscheinen müssen. Bei der Option „Weitgehend“ kommen diese angegebenen Keywords irgendwo bei den eingegebenen Suchbegriffen vor, die Reihenfolge spielt also keine Rolle

  • Wortgruppe:

    Bei dieser Option kommen die angegebenen Begriffe in der exakten Reihenfolge vor, aber davor oder danach können auch andere Keywords stehen. Um beim Beispiel zu bleiben, wären folgende Kombinationen möglich: „Reifen Händler in Düsseldorf“, „Pirelli Reifen Händler“ usw.

  • Exakt:

    Hier kommt nur das angegebene Keyword in der exakten Reihenfolge vor ohne weitere Keywords: D.h. in diesem Falle würde nur „Reifen Händler“ als Suchbegriff in Frage kommen.

Die Frage ist nun, was man als Werbetreibender wählen sollte. Man kann so vorgehen:

In jeder Kampagne kann man unterschiedliche Gruppen bilden, Ad Groups oder Anzeigengruppen genannt. Der Adwords Kunden kann dann 3 unterschiedliche Gruppen bilden. Keywords mit der Option „Weitgehend“, der Option „Wortgruppe“ und der Option „Exakt“. In der Regel führen die exakten Keywords zu besseren Ergebnisse in Bezug auf Verkäufe, dafür kosten diese pro Klick aber auch mehr. Besser wäre es, wenn man hier die Bids pro Klick runterschraubt.

Man könnte hier ein Niveau von 1% des Gewinns pro verkauftem Stück wählen, weil im Durchschnitt die Konvertierungsraten bei 1-2% liegen. Wenn Sie also pro verkauftem Produkt 30€ verdienen, dann sollte man nicht mehr als 0,30€ pro Klick bezahlen. Dies ist nur eine Richtlinie, Sie können auch höhere oder niedrigere Werte heranziehen, wenn Sie dies für sinnvoller erachten.

Schlussfolgerung

Wie man sehen kann, sind die Möglichkeiten viele Fehler zu machen allein bei der Auswahl der richtigen Keywords immens. Dies ist auch nur ein Bereich, wo man mehrere Option und Variationen vorliegen hat. Es gibt noch Anderes zu beachten, zu nennen wäre z.B. der von Google intern angewendete Qualitätsindex oder die Werbetexte und -überschriften, aber auch die Website selbst, die vielleicht der Hauptgrund für die schlechten Konvertierungen sind.

Entscheidend ist aber erst einmal, dass man bei den Keywords keine Fehler macht. Wer die oben genannten Tipps beachtet, kann dem Erfolg mit Adwords schon deutlich näher kommen.

Suchmaschinenmarketing mit Google Adwords

Suchmaschinenmarketing mit Google Adwords – Nur Bezahlen Wenn Geklickt Wird

 

SEM ist die Abkürzung für Suchmaschinenmarketing. Als Synonym wird auch oft PPC benutzt, was für Pay Per Click steht. Aus diesem letzten Begriff wird deutlich, wie dieses Traffic-System beschaffen ist. Man bezahlt also nur dann, wenn jemand klickt. Wer jedoch klickt worauf?

 

Wie Funktioniert Adwords?

Google Adwords ist eine Werbeplattform, die auf den Prinzipien des PPCs beruht. Diese Form der Werbung hat wahrscheinlich schon jeder gesehen, der auch Google als Suchmaschine benutzt. Immer dann, wenn man nach einem Suchbegriff, auch Keyword genannt, sucht, erscheint fast immer auch Werbung auf der Ergebnisseite von Google.

Diese Werbeeinblendung sieht man in aller Regel ganz oben auf den ersten drei Platzierungen, die auch mit einer Hintergrundfarbe hinterlegt sind. Auch auf der rechten Spalte sieht man diese kleinen Werbebotschaften. Je höher die Konkurrenz um ein Keyword, desto mehr Werbung werden Sie auch auf den folgenden Seiten zu sehen bekommen.

Warum nutzen aber so viele Unternehmen Google Adwords?

Hier ist eine Auflistung der Vorteile von Adwords:

  • Für die Werbeeinblendung muss nichts bezahlt werden
  • Es entstehen nur dann Kosten, wenn die jemand auf Ihre Werbung klickt
  • Sie können selber festlegen, wie hoch Sie bereit sind pro Klick zu bezahlen
  • Mit Google Adwords können Sie sofort Besucher erhalten, auch für ganz neue Websites
  • Sie können auswählen, für welche Keywords Ihre Werbung geschaltet werden soll
  • Mit den ausgewählten Keywords können Sie genau Ihre Zielgruppe erreichen
  • Sie können auch Ihr maximales Tagesbudget festsetzen, mehr wird nicht bezahlt
  • Sie können entscheiden, wann und in welchen Regionen Ihre Werbung erscheinen soll
  • Wenn Sie online etwas verkaufen, können Sie durch Einstellungen sehen, welche Keywords zu Verkäufen führen
  • Da Millionen von Menschen Google nutzen, findet fast jeder seine Zielgruppe

Es gibt aber auch Nachteile von Google Adwords:

  • Für die meisten Keywords werden sehr hohe Klickkosten (CPC – Cost per Click) verlangt, teilweise können Klickkosten je nach Keyword zwischen 1-10€ kosten!
  • Je mehr Mitbewerber Google Adwords nutzen, desto höher werden die Klickkosten
  • Wenn man seine Kampagnen nicht verfolgt, können mehrere hundert Euros innerhalb von Tagen ausgegeben werden, ohne dabei einen Nutzen erhalten zu haben
  • Konkurrenten könnten mit Absicht auf Ihre Werbung klicken, damit Ihnen Kosten entstehen
  • Ist Ihre Website nach Google-Standards (Qualitätsindex) für die ausgewählten Keywords nicht optimal gestaltet, wird Ihre Werbebotschaft gar nicht erst freigeschaltet oder nur zu sehr hohen Klickkosten
  • Wenn Ihre Website nicht auf Konvertierung optimiert ist, werden Sie mit Adwords nur Geld verlieren

     

Was Muss Bei Google Adwords Beachtet Werden?

Wer nun denkt, dass sich Adwords aufgrund der genannten Nachteile, insbesondere wegen der hohen Klickkosten nicht lohnt, der hat sich getäuscht. Man sollte wissen, dass diese hohen Klickkosten nicht durch Google festgelegt werden. Die Cost Per Click (CPC) entsteht durch ein Bid-Verfahren, also durch ein Auktionsverfahren. Derjenige, der bereit ist mehr pro Klick für ein Keyword zu zahlen, der wird auch weiter oben in den Suchergebnissen aufgelistet werden.

Die Frage ist jedoch, warum sollte jemand weiter oben in der Ergebnisliste erscheinen wollen? Ganz einfach: Weil die meisten Menschen nur die ersten Ergebnisse anklicken! Eine Studie hat gezeigt, dass ca. 40% der Nutzer die erste Position anklicken, nur noch ca. 15% die Nummer 2 und fast 10% die Position 3. Die rechte Spalte erhält nur noch Bruchteile der Klicks.

Wenn nun Werbetreibende bereit sind mehr pro Klick zu bezahlen, dann wird das einen Grund haben: Anscheinend lohnt es sich dennoch mehr pro Klick auszugeben, ansonsten würde kein Unternehmen dies tun. Wenn der Vorteil, hier die Verkäufe, höher sind also die Kosten, dann ist eine Entscheidung vorteilhaft. Und genau deswegen kann man schlussfolgern:

Wenn Unternehmen auch bei hohen Klickkosten immer noch bereit sind diese zu zahlen, dann muss sich Adwords logischerweise für sie lohnen.

Das bedeutet also mit Umkehrschluss, dass trotz hoher Kosten für Keywords die Werbetreibenden, die in den obersten Positionen sind, Gewinne erzielen. Jedoch muss man vorsichtig mit Konklusionen umgehen, denn eine allgemeine Grundregel kann man daraus nicht ableiten. Mit anderen Worten heißt das, nicht alle Werbetreibende werden bei den hohen Klickkosten auch Gewinne einfahren können. Dies hängt im Wesentlichen davon ab, wie die Produkte bzw. Serviceleistungen von den Besuchern wahrgenommen werden.

Wer gerne ein Konto bei Google Adwords eröffnen will, der sollte auch vorher von den Gutscheinen profitieren, die Google vergibt. Für Neukunden können es bis zu 100€ sein. Einfach bei Google nach Google Adwords Gutscheine suchen. Zum Erstellen eines Adwords Accounts geht es hier.

Schlussfolgerung

Als Resümee kann man sagen, dass Google Adwords sich für fast jedes Unternehmen lohnt, die etwas zu verkaufen haben. Man muss nur darauf achten, dass die passende Zielgruppe gewählt wird. Der wichtigste Punkt jedoch für den Erfolg mit Google Adwords ist die Wahl von geeigneten Keywords. Welche Keywords gut sind, kann man im Vorhinein nicht beantworten. Daher gilt auch hier wieder der alte Grundsatz: Testen, Testen, Testen.

Traffic – Ohne Geht’s Nicht

Mehr Traffic, Mehr Leben

 

mehr besucherIch kann mich noch an meine eigene erste Website erinnern. Als diese dann endlich fertig war, wartete ich gespannt auf die ersten Besucher. Es vergingen Tage, dann Wochen und dann auch noch Monate. Ich musste – erst relativ spät – feststellen, dass Besucher auf die Website nicht von slebst kommen. Hm, damit hatte ich nicht gerechnet…

 

Wie ergeht es Ihnen mit Ihrer Website? Kriegen Sie genug Besucher? Oder kommt fast keiner auf Ihre Homepage? Vielleicht klicken schon einige auf Ihre Internetpräsenz, aber die Zahlen sind anscheinend nicht so zufriedenstellend, ansonsten wären Sie jetzt nicht hier.

 

Wie man die Besucherzahlen erhöht

Richtig, das hört sich einfacher an als es ist. Das wissen Sie wahrscheinlich bereits. Das heißt aber nicht, dass es unmöglich ist. Es gibt wirklich sehr viele Möglichkeiten, um den Traffic auf die Website oder auf den Blog zu steigern, aber all das ist natürlich nicht ohne Arbeit und Mühe möglich. Viele erwarten immer das ziemlich Unwahrscheinliche: Innerhalb kürzester Zeit sollen tausende von Besuchern die Homepage kennen. Wenn Sie ein großes Werbebudget haben, dann kann man das machen. TV-Werbung wird Ihnen weiterhelfen, aber wie teuer das ist, wissen Sie ja.

Es gibt auch andere Verfahren, wie man die Besucherzahlen erhöhen kann. Diese Verfahren funktionieren, aber wer nicht die nötige Geduld und Disziplin mitbringt, der wird hier scheitern.

Durch Online-Maßnahmen Mehr Traffic

Was? Wie soll man denn sonst noch den Traffic erhöhen? Nun, ich hoffe, dass jeder noch von Ihnen weiß, dass es auch die sogenannte reale Welt gibt. Aber dazu gleich mehr.

Die meisten Maßnahmen für mehr Traffic sind sicherlich im Internet zu finden. Die Möglichkeiten sind hier wirklich sehr vielfältig, wobei auch anzumerken ist, dass die USA in dieser Hinsicht mehr bieten kann als der deutschsprachige Raum.

Forumtraffic

In einzelnen Kapiteln werden wir uns die Themen näher anschauen. Vorab kann jedoch gesagt werden, dass z.B. Foren eine sehr gute Möglichkeit bieten, zielgerichtete Besucher auf die eigene Website zu erhalten. Foren sind eine altbekannte Variante, um mit gleichgesinnten Menschen über ein Thema zu sprechen. Auch Ihre Website beschäftigt sich mit einem bestimmten Thema. In der Regel werden Sie auch für Ihre Nische ein Forum finden. Oder zumindest werden Sie ein Unterforum eines Oberthemas finden, dass zu Ihrer Website passt.

Das Aktivwerden in solch einem Forum bietet Ihnen einen entscheidenden Vorteil: Forum Besucher auf die Website sind meistens an dem interessiert, was Sie anzubieten haben. Außerdem kommt der tolle Nebeneffekt, dass Forumtraffic umsonst ist.

Youtube Traffic

Youtube kennt wohl jeder als Videosharing-Website. Man kann aber auch Youtube nutzen, um Besucher auf die eigene Website zu bekommen. Wenn man bedenkt, wie viele Millionen von Menschen diese Website besuchen, kann man doch auch für sich einen Teil mitnehmen, oder? Ja, das geht! Und zwar auf unterschiedliche Weise. Einige davon sind kostenpflichtig, andere sind kostenlos.

Facebook Traffic

Die immer größer werdende Fangemeinde bei Facebook eröffnet natürlich auch für Websitebesitzer hervorragende Wege, um an mehr Besucher zu kommen. Bei Facebook gibt es nämlich viele Gruppen, die sich mit bestimmten Themen beschäftigen. Wie wär’s also, wenn Sie mal nachschauen, ob nicht auch Ihr Thema dort diskutiert wird? Wenn Sie partizipieren ohne penetrant zu wirken, könnten Sie bei den Teilnehmern Interesse erwecken.

 

Google Traffic

Besucher von Google sind goldwert! Besseren Traffic können wahrscheinlich nicht bekommen. Besucher von Google oder anderen Suchmaschinen haben den großen Vorteil, dass Sie zu einem sehr hohen Anteil zielgerichtet sind. Die meisten Nutzer finden bereits auf der ersten Seite das, was sie gesucht haben. Und viele Suchmaschinennutzer benutzen diese Methode, um sich über bestimmte Produkte oder Themen zu informieren. Aber nicht nur das, denn auch für den Kaufprozess wird Google sehr oft benutzt.

Wenn Sie im natürlichen Bereich von Google erscheinen wollen, dann müssen bestimmte Regeln der Suchmaschinenoptimierung beachten. Wollen Sie jedoch sofort gesehen werden, dann können Sie auch die Werbeplattform Adwords von Google benutzen. Dieses Verfahren kostet zwar Geld, aber dafür bekommen Sie auch sehr guten Traffic und das auch ohne warten zu müssen.

Durch Offline Methoden Mehr Traffic

Hätten Sie das gedacht? Auch mit klassischen Methoden kann man Traffic generieren. Und es gibt sogar Leute, die sagen, dass dieser Traffic besser ist als der im Internet. Was bedeutet hier besser? Nun, man sollte natürlich als Webmaster wissen, dass Besucher auf die Website nur ein Mittel zum Zweck sind. Mit Traffic allein werden Sie also kein Geld verdienen. Sie können dann zwar Werbung schalten und dadurch Geld verdienen, aber dies ist im Verhältnis zu Verkäufen auf Ihrer Website selbst sehr gering.

Traffic ist dann als qualitativ hochwertig einstufen, wenn diese Besucher zu Käufern werden. Und genau das soll, laut einigen Internetmarketern, deutlich besser mit Offline-Traffic funktionieren.

Auch hier gibt es wieder viele unterschiedliche Methoden. Jedoch kann nicht im Voraus gesagt werden, welche Methoden gute Ergebnisse liefern. Dies ist nur möglich, wenn man diese klassischen Werbemethoden testet. Der eine wird mit Fylerwerbung gute Konvertierungen erfahren, der andere vielleicht eher mit Direktmarketing. Einen Nachteil hat jedoch dieses Offline Marketing, nämlich dass es nicht kostenlos ist. Man muss da schon ein gewisses Budget mitbringen, um überhaupt damit anfangen zu können. Aber selbst mit Flyern kann man schon viel erreichen. Das Bedrucken von Flyern wird nicht viel kosten und das Austeilen könnte zumindest für den Anfang auch selbst übernehmen. Mit Flyerwerbung haben schon viele gute Erfahrungen gemacht. 

Dies lohnt sich daher auch nur für Websites, die etwas zu verkaufen haben. Reine Content-Websites, also Internetpräsenzen mit bloßen Inhalten, können sich diese Methode vielleicht nicht leisten oder brauchen es nicht zu tun, weil Onlinemaßnahmen sich eher lohnen.

Ziel von TrafficUp

Das Ziel ist hier Ihnen sämtliche Verfahren der Besucherzahlensteigerung Ihrer Website zu präsentieren und wenn möglich hinsichtlich Ihrer Ergiebigkeit zu testen. Sie können auch zu den einzelnen Maßnahmen eine Diskussion beginnen, Fragen stellen oder Ihre eigenen Erfahrungen offenbaren. Auf diese Weise wird das Ziel, mehr Besucher auf die Website zu bekommen, schneller und effizienter erreicht werden.